Prinz, Held und Füchsin

Eine Opera buffa von Kristine Tornquist und Akos Banlaky
Ein buntes, böses und komisches Stück um drei Generationen einer Märchenmonarchie

25., 27., 29., 30., 31. Oktober und 1. November 2008 | Jugendstiltheater Wien

Eine Produktion von sirene und Jugendstiltheater in Zusammenarbeit mit -tonWerk-

...dein text kommt mir wie ein zauberschloss vor, mit unzähligen türen und toren, geheimgängen und verbindungen, kasematten und blinden schächten: aus einem barocken königsmärchen führt ein weg ins roadmovie, unter der erstarrten langeweile des königspaars à la bergmann dampft eine höllenküche...und die figuren!: intrigierender lakai und einsame königin; prinz, der die liebe jagend zum mann, prinzessin, die vor der liebe flüchtend zur frau wächst; ein kalter hemingway-held; ein könig, der das weinen lernt; ein junge, ins ungewisse geboren, der schliesslich alle zusammenführt - wie sollten also meine musikalischen assoziationen nicht ähnlich ausladend sein? erwarte nichts gutes: es wird generalbass mit walking bass geben, liebesduett mit echo (des ausgeschlossenen), simultane liebesarien, ein wiegenlied, das gleichzeitig passacaglia ist (finale 1. akt) und couplets und cavatinen, melodram und kampffuge, und rachearie mit trompetengeschmetter...oper eben, ohne moral, wie die märchen sind, wie das leben ist: mit vielen türen und toren, geheimgängen, kasematten... Akos Banlaky an Kristine Tornquist

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