sirene 2022: KOSMOS

KABBALA - Und nun war es in der Mitte der Nacht

Oratorium in hebräischer Sprache von René Clemencic (1992)
sirene Operntheater und Planetarium Wien / Wien Modern | Ö1

31. Oktober und 4., 8., 11., 13., 17., 19. November 2022 und 12. und 14. Jänner 2023, 20.00 Uhr, Planetarium (Prater) / Wien Modern

Die Kabbala - „Überlieferung“ in der jüdischen Mystik - berichtet von der Schöpfung und der Enstehung des komplexen Kosmos aus der ursprünglichen Einheit. Die zehn Texte aus der prophetischen Kabbala, die René Clemencic in seinem Oratorium für fünf Sänger und fünf Instrumente vertont hat, lassen sich im Zeiss-Planetarium astronomisch und astrophysikalisch interpretieren - als Weg der Erkenntnis auf den Stufen der Himmelsleiter.
René Clemencic starb 2022 im Alter von 94 Jahren. Er war Komponist, Dirigent, Flötenvirtuose, Leiter des Clemencic Consort, Musikwissenschaftler, Schriftsteller, Philosoph und Sammler von emblematischen Büchern und Skulpturen. Er gab weltweit Konzerte und erhielt zahlreiche internationale Preise.
In Zusammenarbeit lädt das Team des Wiener Planetariums (Prater) und des sirene Operntheaters bei Wien Modern ein auf eine phantastische Reise durch das Universum.

MAKROKOSMOS

Vier Zyklen nach dem Zodiac von George Crumb (1972-1979)
sirene Operntheater im Jugendstiltheater / Wien Modern | Ö1

22., 24., 25., 27. November 2022, 19.30 Uhr, Jugendstiltheater Wien / Wien Modern

Der neugierige Blick in den Sternenhimmel ist eine wesentliche, vielleicht sogar die erste Quelle der Kultur. Durch die Jahrtausende hat sich die Interpretation des Himmelstheaters und damit das Weltbild immer wieder geändert und wird es wohl auch weiterhin tun. Über Astronomie, Astrologie, Religion und Schöpfungsmythen hinaus begleiten die Sterne und das grosse Nichts zwischen ihnen uns aber auch mit ihrer Ruhe und Verlässlichkeit. Sie schaffen Ordnung in der Komplexität des Lebens. Sie waren vor uns da, sie werden nach uns sein - fern und schön wie ein Ziel, dem man sich nur im Verlangen nähern kann.
Das sirene Operntheater stellt George Crumbs subtiler und bildreicher Musik mit PRINZpod, Wendelin Pressl, Peter Koger, Barbis Ruder und Burkert/Tornquist fünf künstlerische Positionen zur Seite.