Alfredo Ovalles

Ovalles, Alfredo

© Radek Swiatkowski

Pianist.

Die ständige Weiterentwicklung und künstlerische Offenheit von Alfredo Ovalles als Musiker macht es schwierig, ihn zu kategorisieren. Der in Caracas, Venezuela, geborene Pianist hat viele verschiedene Musikwelten erkundet. Die Kombination seiner klassischen Erziehung, parallel zu seiner Erfahrung in Rock- und Popbands in Caracas, ließ Musik wie eine einzige Welt erscheinen, in der die Grenzen sehr verschwommen sind und die Aufführungen in einem Genre die Herangehensweise an eine andere, scheinbar nicht verwandte Art prägen Bühne".
Im Laufe seiner Karriere hat Alfredo klassische und elektronische Musik erforscht und das Gebiet der zeitgenössischen Musik durchstreift. Seine Neugier für das Neue und seine Liebe zum Experimentieren zeichnen ihn aus und haben ihn zu vielen musikalischen Orten abseits der ausgetretenen Pfade geführt.
Seine Zusammenarbeit mit dem Black Page Orchestra, das bei einigen der renommiertesten Festivals Europas wie Wien Modern, dem Transart Festival in Bozen und dem Warschauer Herbstfestival auftrat, führte ihn von der Aufführung von Stockhausen in einem verlassenen U-Boot-Hafen in Kroatien zum Uraufführungspianisten an Veranstaltungsorten wie der Lutoslawski-Halle des polnischen Nationalradios oder dem Wiener Konzerthaus. Zu den Komponisten, mit denen Alfredo gearbeitet hat, gehören Namen wie Jorge Sánchez-Chiong, John Zorn, Roberto Sierra und Mirela Ivicevic.
Alfredo ist bestrebt, neue Kompositionen für ein Standardrepertoire zu finden. Als Solist und Kammermusiker ist er sehr gefragt. Er hat unter vielem anderen Konzerte mit Orchestern wie der Polnischen Baltischen Philharmonie in Danzig, dem Orchester des Akademischen Musiktheaters von Minsk und dem National Symphony Orchestra der Dominikanischen Republik gespielt.
Ob in der Berliner Philharmonie, einem kleinen Jazzclub im Süden Österreichs oder im Londoner King's Place, Alfredos Interpretationen „… klingen ungewöhnlich, großartig und sind meilenweit vom Kanon entfernt“ (Michael Zerban für das O-Ton Magazine).

Alfredo Ovalles