Elsa Janulidu

Janulidu, Elsa

© Elsa Janulidu

Mezzosopranistin.

Die gebürtige Athenerin absolvierte ein Biologiestudium an der Aristoteles Universität Thessaloniki bevor sie mit ihrer musikalischen Ausbildung begann.
Sie studierte an der Universität für Musik & Darstellende Kunst Wien Oper (Prof.Ralf Döring) und Lied & Oratorium (Prof.KS Marjana Lipovšek) und schloss mit Auszeichnung ab (Magistra artium).
Sie war Stipendiatin der Richard Wagner Stipendienstiftung, der Janacek-Sobotka Foundation und der Universität für Musik & Darstellende Kunst Wien.
Meisterkurse bei Francisco Araiza, Roberto Coviello, Raul Gimenez, Mariella Devia und Grace Bumbry.
Sie war Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und wirkte u.a. bei Mozart’s „Cosi fan tutte“, Cavalli’s „La Didone“, Britten’s „The Beggar’s Opera“, Schumann’s „Szenen aus Goethes Faust“, Puccini’s „Gianni Schicchi“ und Produktionen wie Opera Viva für Kinder (Die Fledermaus, Boris Godunow) mit.
Sie gewann erste Preise beim „Concorso Internazionale per Cantanti Lirici Rolando Nicolosi“ und „International Competition C.A.Seghizzi”, dritten Preis beim „Concorso internazionale Cappuccilli-Patane-Respighi” als auch den Belcanto Preis in Bad Wildbad in Deutschland.
Im Rahmen des Rossini Festivals in Bad Wildbad verkörperte sie die Rolle der Isabella in Rossini’s „L’Italiana in Algeri“ und wirkte gleichzeitig als Zulma bei der Naxos CD-Aufnahme derselben Oper unter Alberto Zedda mit. Beim Rossini Festival in Bad Wildbad sang sie auch die Rolle der Lucia in „Gazza ladra“ (Dir. Ryuichiro Sonoda) und die Zaida in „Il Turco in Italia“ (Dir. Antonino Fogliani).
Am Landestheater Linz war sie u.a. als Flora (La Traviata), Irene (Hello Dolly), Adelaide (Der Vogelhändler), Diana/Giove in Diana (La Calisto), Cherubino (Le nozze di Figaro), Nicklausse/Muse (Hoffmanns Erzählungen), Suzuki (Madama Butterfly), Nancy (Albert Herring), Trommler (Der Kaiser von Atlantis), Malika (Lakme), Angelina (La Cenerentola) zu hören.
2015 sang sie u.a. Dorabella in W.A.Mozart’s „Cosi fan tutte” und die Rolle der Xenia in der Uraufführung der Oper von Periklis Liakakis „Chodorkowski“ (die Produktion gewann im 2017 den 1. Preis in der Kategorie Best Off-Musiktheater bei den Östereichischen Musiktheaterpreisen). Im 2016 war sie u.a. als Nancy in B. Britten’s „Albert Herring” und als Zahra in der Uraufführung der Oper von Hannes Löschel „Nemesis” (Wiener Kammeroper) zu hören. Highlights des Jahres waren auch „Elias“ von F.Mendelssohn im Brucknerhaus Linz und „Biblische Lieder op.99“ von A.Dvorak. Im Jahr 2017 hat sie u.a. den Annio in „La Clemenza di Tito“ in Frankreich gesungen.
Im Sommer 2021 wird sie Siébel in C. Gounod’s „Faust“ singen.
Eine CD zusammen mit der Pianistin Hanna Bachmann mit ausgewählten Liedern in mehreren Sprachen und dem Titel „Dream with me“ wird im 2021 bei Preiser Records veröffentlicht.
Sie arbeitete u.a. mit Ensembles wie Belgrader Philharmoniker, Bruckner Orchester, Virtuosi Brunensis, Die Reihe, Orpheus Kammerorchester Wien, Cappella Istropolitana zusammen, sang Liederabende, Kammerkonzerten und trat in Österreich (Wiener Musikverein, Stephansdom, Brucknerhaus Linz), Griechenland, Deutschland, Serbien, Frankreich, Italien, England und Zypern auf.
Die griechische Mezzosopranistin Elsa Giannoulidou war in Technik und Stimmschönheit die Königin des Abends. Merker 2014

Elsa Janulidu