Haider, Hannes Hämmerle, Manuela Handler, Gilbert Haneder-Kulterer, Maria Harnoncourt, Philipp Harrer, Gudrun Haselberger, Ingrid Haselböck, Lukas Hassler, Vesna Hattinger, Wolfgang Hattler, Tamara Hauf, Anna Clare Heegmann, Gebhard Heidrich, Werner Heilbron, Jonathan Heindl, Christian Heinrich, Gernot Helm, Richard Herfert, Dieter Herget, Raoul Herrnböck, Julia Hesse, Elke Hiesböck, Barbara Hiller, Katrin Hiller-Bruckmann, Christiane Hilmar, Merike Hirschbichler, Patricia Hirschmann, Edwin Hjörleifsson, Sven Höchtel, Bernhard

Gilbert Handler

Handler, Gilbert

Komponist.

Geboren 1972 in Klosterneuburg, lebt als freischaffender Komponist, Klangkünstler und Vokalist in Wien. Studium der Computermusik und elektronische Medien am Institut für experimentelle Musik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien (Abschluss 2002) sowie Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. 1996-2000 Betreuung von psychisch Kranken in der Landesnevenklinik Gugging, deren ART BRUT das Schaffen Handlers stark beeinflusste. Handlers elektroakustische Kompositionen bewegen sich zwischen fragiler Klangwelt, dekonstruiertem Pop und penetranter Boshaftigkeit, und interagieren so mit der Konzeption und Gestaltung von: Elektromusikalischen Lesungen (zB. "In einem Sonntag im August" Text: Sauter & Studlar, Berlin 1999) Live-Elektronischen Performances (zB."I contain multitudes" mit Elke Papp, Wien und Linz 1999) und Tanzperformances (z.B.gemeinsam mit TANZ*HOTEL, Wien 2002/2003), sowie Theaterprojekten: "Veronika oder die Tragödie einer Jungfrau" (Handler, Sauter & Studlar, Zürich 1999)

"Zimmer im Paradies" (Handler, Sauter & Studlar, Zürich 1999)
"ALL ABOUT MARY LONG" (Handler, Sauter & Studlar, Musikalische Leitung: Handler; Zürich und Kassel 2000)
"Fiege - Ein Stück ohne Geilheit" (Handler, Sauter & Studlar, Zürich, Hamburg, Berlin 2001)
"Transcommunication" im dieTheater Künstlerhaus, Wien 2002

Die neuesten elektroakustischen Kompositionen für Theater beruhen unter anderem auch auf interaktiver akustischer Kommunikation mit den agierenden SchauspielerInnen, indem "Bühnengeräusche" live zu musikalischen Signalen verarbeitet werden und so die Inszenierung mitbestimmen.

Die langjährige Band- und Bühnenerfahrung als Mitwirkender in div. Musikgruppen (vor allem voc. und Elektronik; Pop-, Jazz-, Wienerlied-Konzerte)setzt sich fort in Live-Elektronischen Konzerten (zB.Schlachthof Wels, Volksgarten, "inpotenza" Künstlerhauspassage, Schikaneder, Rhiz, Fluc in Wien). Und für die Miete: Kompositionen für Film und Werbung (z.B.: wienweb.at). Zur Zeit: Gemeinsame Arbeit mit Günther Rabl an der Zusammenführung von Wienerlied und Computermusik mit dem Titel "Mite e-lite, feat "leider Wiener" (Rabl: Computer, Handler: Stimme);
Zusammenarbeit mit Boris D. Hegenbart, Florian Bogner, Karl Hodas und Hannes "Hons" Köcher an musikalischen Experimenten und Behauptungen;
Komposition und Spiel für QUADRAT*QUADRAT (Beckett) des Tanz*Hotel Wien;
Vertonung einer Partitur von Robert Lettner. CDs:
"Ferner liefen" von Hons und Gilbert Handler (2001);
"delay makes me nervous", eine Gemeinschaftsproduktion von Wiener Elektronikern (2002);
"gonzo circus", eine Kompilation als Beilage zu einer belgischen Musikzeitschrift, auf der "my fridge is empty" von Hons/Handler zu finden ist (2002)
"QUADRAT*QUADRAT" von Florian Bogner, Thomas Grill und Gilbert Handler (2003)

Gilbert Handler