Pinheiro, Anderson Silva da Pippal, Martina Pircher, Hannes Benedetto Pistan-Zand, Mariagrazia Plaim, Dorothea Plank, Christiane Planyavsky, Peter Ploner, Erhard Pobenberger, Franz Pockfuß, Robert Polzer, Stephan Popov, Ljubomir Prammer, Alexandra Prawy, Marcel Preimesberger, Philipp Preinfalk, Gerald PRINZGAU/podgorschek Prischink, Robin Pröckl, Harald Purgina, Julia Puschnig, Katharina Raab, Lorenz Rácz, Antal Radanovics, Angela Radu, Adina Felicia Raffaseder, Hannes Rahmann, Maren Rahmann, Marlene Rainer, Bernhard Rakkola, Kari

circles

Die Versammlung von Künstlern oder Denkern um ein gemeinsames Feuer, um einen gemeinsamen Topf ist – entgegen dem Klischee vom genialen Einzelgänger – eine der Qualitäten, die in der Kunst- und Kulturgeschichte immer wieder ins Auge sticht.
Die Magie der Gruppe – der erklärten wie der assoziativen – ist eine treibende Kraft. In der Gruppe verdichten sich Ahnungen zur Idee, die Gruppe treibt Ideen und den einzelnen innerhalb der Gruppe in ein gemeinsames Zentrum der Konsequenz und Konzentration (oft dann auch wieder hinaus, wenn es zu eng wird), und wirkt in jeder Richtung als Katalysator individueller und geteilter Entwicklung.
Steve Watson nennt diese „circles“ „wichtige Hebammen des Modernismus“, Wolfgang Kos spricht von Gruppen als den „tragenden Geflechten für innovative Aufbrüche“ und hegt den Verdacht, „dass die Welt der Avantgarde in ihrem Innersten aus lauter Dörfern, Stammtischen, Wahlverwandschaften und gemeinsam zerwühlten Betten besteht.“

Herzlichen Dank ausserdem an: