Dénes-Worowski, Marcell Denys, Tore Descamps, François-Pierre Dettelbacher, Ferdinand Di Sapia, Marco Dickbauer, Johannes Dienz, Alexandra Dienz, Christof Dimitrov, Svetlosar Djelosevic-Tesla, Aleksandar Dlouhy, Theresa Doderer, Johanna Domjan, Csilla Dorda, Veronika Dorfmann, Barbara Döring, Loma Dormeier, Walter Dorninger, Wolfgang Fadi Dorschel, Andreas Dreo, Anna Duit, Erke Dusl, Andrea Ebenbauer, Johannes Ebner, Hermann Edelmann, Nina Eder, Mario Claus Egg, Loys Eleta, Miki Elkin, Shauna Endelweber, Severin

François-Pierre Descamps

Descamps, François-Pierre

Komponist und Dirigent.

François-Pierre Descamps wurde in Lille (Frankreich) geboren und begann dort seine musikalische Ausbildung mit Klavier und Cello. Anschließend studierte er in Paris Tonsatz am Conservatoire National (CNSMP), Dirigieren an der École Normale de Musique, Cello am Städtischen Konservatorium und ab 1989 Chor- und Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Berufstätigkeit führte ihn u.a. nach Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien, Arabische Emirate, China und Japan. 1996-1997 war er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben. Seit 1999 unterrichtet er Chor- und Ensembleleitung an der Universität für Musik Mozarteum Salzburg/Innsbruck. Von 2002 bis 2009 unterrichtete er an der Opernschule für Kinder der Wiener Staatsoper. Seit 2009 dirigierte er 25 Uraufführungen zeitgenössischer Opern mit dem sirene Operntheater (u.a. von René Clemencic, Bernhard Lang, Kurt Schwertsik). Er leitet außerdem die Chöre der Piaristenkirche Maria-Treu und der Kirche Mariahilf in Wien. Er ist Komponist verschiedener Werke: 2 Kammeropern, 1 Violinkonzert, 2 Kantaten, Chorwerke a cappella, Kammermusikstücke und Lieder. Als Cellist spielt er in verschiedenen Besetzungen. Descamps lebt in Wien.

Kompositionen (Auszug)
Prière de Philippe Commémoration officielle de la bataille de Bouvines, Parc du Château de Félix Dehau, Bouvines 2014 (Neufassung 2015 Innsbruck)
Konzert für Violine und Orchester Orphée invaincu,
UA durch Mario Hossen und Adrian McDonnell, Théatre de la Cité Internationale Paris Oktober 2014

Duo per viola e violoncello , 2011
Zumurrud, Kammeroper nach einem Libretto von Kristine Tornquist, 2011
Der vergessene Alchimist, Kammeroper nach einem Libretto von Kristine Tornquist, 2009
Sucesiva, für Bariton, Fl., Kl., Vl., Br., Vc. und Harfe, 2007
Pour une nuit sereine, Vervollkommnung der Kantate von 1998, 2005
A Elsa,  für Klavier, 2005
4 Sonette an Orpheus, von Rainer Maria Rilke für Chor a cappella, 2001-2004
Rémi, für Cello solo, Victimae Paschali Laudes, Ostersequenz für Chor und kleines Orchester, 2003
Meditation, für Orgel oder Streichtrio, 2002

Dirigate (Auszug)
Uraufführung des szenischen Oratoriums Gilgamesch, sirene Operntheater 2015
Uraufführung: 12 Kammeropern im Rahmen von alf laila wa laila (sirene Operntheater, Wien), 2011
Österreichische Erstaufführung drei Szenen der Oper Hiob von Erich Zeisl, 2010
Uraufführung: 7 Kammeropern im Rahmen des Projekts Nachts (sirene Operntheater, Wien), 2009
Konzertreihe in der Piaristenkirche im Rahmen des Mozartsjahres 06, 2006
CD-Aufnahme: Deborah Marchetti Portrait, Violine und Orchester (Academia Orchestra, Sofia), 2005
Leiter des Kammerchores Stimmen aus Innsbruck, Konzerte in Deutschland und Österreich, 2004
Leiter der Chöre der Haydn-Kirche Mariahilf und der Basilika Maria-Treu in Wien, seit 2000
Musikalischer Leiter des Atelier Choral du Conservatoire de Tourcoing, 1998-99.
Kapellmeister des Schubert-Chores der Wiener Sängerknaben, 1996-97
zwischen 1992 und 2000 Gastdirigate bei: Georg-Dima-Philharmonie, Brasov, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, Vienna Walzer Orchestra, Ensemble W.A.Mozart, Praha Mozart Orchestra, u.a.
Gründungsmitglied und musikalischer Leiter des Orchestre Régional d’Art et d’Essai du Pas-de-Calais, 1990-92

François-Pierre Descamps